Der Heizungsnotdienst muss gerufen werden. Das Haus wird kalt. An der Therme bastelt der Techniker, tauscht Zündelektroden und Sensoren, reinigt den Brennraum, doch nichts rührt sich. „Und wenn Sie an dieser Schraube drehten, vielleicht geht sie dann wieder an?“ So die vorsichtige Versuchsanordnung des Eigentümers. „Das wäre völlig sinnlos“, erwidert der Monteur. „Da wären Sie nicht der erste Handwerker, der etwas Sinnloses macht.“ Die Stimmung im Keller droht zu kippen. Der Mitarbeiter vom Kundendienst fummelt an der bezeichneten Schraube herum. Der Brenner springt an. Zwei Männer schweigen sich an. Der eine bemüht sich, keinen Triumph zu zeigen; der andere will nur noch die Sachen packen und verschwinden. Beim Abschied murmelt der Experte: „Weiß auch nicht, was kaputt war.“ Und der Laie entgegnet: „ Hauptsache, sie funktioniert wieder.“ Wenn Ratlosigkeit und Ahnungslosigkeit aufeinandertreffen, entsteht Sinnvolles, solange es besser ist, die Sache sich selbst zu überlassen. Komplexe Technik verlangt das immer öfter, von der Fehlerdiagnose bis zur Reparatur.