Herbst des Pessimisten

Der Pessimist sagt: Die Tage sind schon wieder deutlich kürzer.
Der Optimist freut sich, weil die Nächte wieder länger werden.

Liebeslust

Nur wenn beide einander nicht bloß begehren, sondern begehren, begehrt zu werden, hält sich die Lust in der Liebe. Ich will dich, aber ich will dich so, dass du mich willst – das ist die Bestimmung des Orts, den das Ich in einem Wir hat, in dem sich nach einem Du sehnt, was sonst nicht Ich zu sein sich wünscht. Der versteckte Egoismus der Liebe und ihr heimlicher Hochmut meinen, es genüge, stark zu begehren, um den Anderen spüren zu lassen, wie viel schöner es ist zu begehren, dass man begehrt wird.

Gebrochenes Versprechen

Jede Psychotherapie lebt von einem nie geäußerten Versprechen des Lebensglücks, das auch noch gebrochen wird.

Zeitgewinn

Wahrscheinlich wie in keiner anderen Phase der Geschichte offenbart unsere Gegenwart das perfide Geheimnis der Zeit: Der Preis für jeden Zeitgewinn ist Weltverlust. Nie zuvor mussten Menschen sich so angestrengt abwenden von allen denkbaren Ablenkungen – den medialen wie den touristischen, von kulinarischen, von Eventofferten und nicht zuletzt von all den überflüssigen Weisen der Selbstbeschäftigung, Selbstpflege, Selbstoptimierung –, um sich konzentrieren zu können, wofür sie Zeit zu haben beschlossen hatten. Wo die Angebotsfülle nur das Maß der Anstrengung widerspiegelt, Langeweile gar nicht erst aufkommen zu lassen, fehlen auch die Voraussetzungen für Gelassenheit, ja Muße. Es gilt das Paradox: ohne Welt keine Zeit. Aber für sie nie genug.

Der Tanz auf dem Börsenparkett

Dass die Börse in die Aktienkurse und den Stand der Indizes schon die Zukunft eingepreist habe, wie von Händlern und Vermögensverwaltern stets erklärt, ist nur die seriöse Umschreibung eines Realitätsverlusts, der die Marktpreise bestimmt. Gehandelt werden Erwartungen und Erwartungserwartungen, nicht die Ergebnisse eines Geschäftsquartals. Nur diese verdoppelte Wirklichkeitsentkopplung lässt den Optimismus überschießen in Euphorie und düstere Prognosen in Depression münden. Nicht ohne Grund heißt die Veräußerung der Wertpapiere im Jargon: realisieren. Es ist der Moment der Wahrheit, an dem der Anleger sich, nicht selten schmerzhaft, löst von seiner Zuversicht, auch in Phasen stark steigender Kurse. Zu verkaufen bedeutet hier, die Hoffnung aufzugeben.

Hohes Gericht

Man muss schriftliche Verträge, verklausulierte Gesetzestexte oder deren Parteigänger, die Winkeladvokaten, nicht mögen. Man muss die Art des Friedensschlusses, den zwei allbekannte Streithähne durch Richterspruch verordnet bekommen haben, nicht gleich verklären als Stiftung eines harmonischen Freundschaftsbundes. Man kann die Beachtung von Vorschriften lästig finden, die Unausweichlichkeit von formalia als überaus engstirnig abtun und jedem juristischen Akt ein prinzipielles Misstrauen unterstellen gegenüber der besseren Absicht. Und doch wird man der Verrechtlichung der Welt, die Paul Valéry ehedem als „Theologie der Niedrigkeit“* abschätzig bezeichnet hat, eines zugestehen müssen: dass sie die Folge des wohl realistischsten Blicks auf den Menschen ist. Das Recht vergiftet nicht die Welt, sondern sorgt dafür, dass die Welt umgekehrt ein Ort ist, an dem Menschen nicht notwendig in vergifteter Atmosphäre miteinander umgehen. Verträge sorgen nicht für Frieden, aber sie sorgen dafür, dass der Wille zum Frieden ernstgenommen wird.

* Cahiers 5, 485

Nach dem Zynismus

Nichts hindert den Aufbruch in eine neue Zeit so sehr wie ein über Jahre gepflegter, distinktiver Zynismus.

Gelöst

Die Faszination, die in jeder Problemlösung steckt, ist, dass am Ende die Welt ein Stück ordentlicher, ja sinnvoller erscheint als zuvor. Lösungen, das sollte man nicht vergessen, sind Machtgesten, weil Erfolg zu haben sich in ihnen zu der Vorstellung verdichtet, eine Sache nun fest im Griff zu halten. Dem Menschen mit routinierter Problemlösungskompetenz erscheint die Welt als das, was nicht mehr ausweichen kann.

Was ist die Welt?

Versuch einer Definition des Undefinierbaren:
Die Welt ist alles, was zu verstehen gibt, ohne selber verstanden zu werden.
(Dieser Satz macht sich gesteigert indes auch gut als Beschreibung eines Konfliktfalls im Zwischenmenschlichen: Einer erlebt sich als der, der dauernd zu verstehen gibt und um Verständnis wirbt, ohne je selber verstanden worden zu sein.)

Habachtstellung

Moralische Korrektheit: der Militarismus von Kriegsdienstverweigerern.

Die Ampel steht auf …

Grün: Wirtschaft ist der Spielraum, den die Natur ihr lässt.
Rot: Politik ist der Versuch, die Gesellschaft jene Probleme nicht spüren zu lassen, die sie ohne Politik nicht gehabt hätte.
Gelb: Irgendwie lässt sich das regeln, wenn man nur keine Regeln erlässt.

Was kommt?

Nur in einer Revolution bricht die Zukunft auf einmal über uns herein; üblicherweise kommt sie wohldosiert in kleinen Portionen und gut verträglich. Man muss nicht gleich die Welt retten wollen, um jenen Gutes zu tun, die man in ihr erhalten will. Was den Menschen stets in Verlegenheit mit sich und seiner Umgebung gebracht hat, ist sein Hang, sich selbst zu überfordern durch den Zwang, mehr sein zu müssen als das, was er ist, um das zu sein, was er ist.

Unpassend, unangepasst, unpässlich

Das Werk des Handwerkers: das eine passt perfekt ins andere.
Die Wirkung des Architekten: alles passt so zusammen, dass es im Ganzen unangepasst erscheint.
Die Wirklichkeit des Künstlers: gelegentlich unpässlich, oft unpassend, immer unangepasst. So passt es.

Vertrauensvoll

Was das Vertrauen nicht verträgt: dass an es Appelle gerichtet werden, Prüfungen, ob Verabredungen wirklich belastbar sind, Beschwörungen und Einschwörungen, Belehrungen, woran man es angeblich erkennt, allzu hohe Erwartungen an seine Stabilität. All die guten Eigenschaften, die das Vertrauen zweifelsohne besitzt und mit denen es Beziehungen unermesslich zu bereichern vermag, entfaltet es nur, wenn es nicht zum Gegenstand von Erörterungen gemacht wird. Das gewisse Kennzeichen des Vertrauens ist, dass nicht über es geredet werden muss.

Auf wessen Kosten geht das, bitte?

„Machen Sie bitte keine Witze auf anderer Leute Kosten.“
„Ich kenne keine anderen. Selbst die unfreiwillige Komik lebt davon, dass anderen Missgeschicke passieren, über die wir lachen. Die Freude am Scherz ist immer auch Schadenfreude.“
„Man könnte ja vielleicht ausnahmsweise mal über sich selber lachen, statt das Unglück Fremder lustig zu finden. Finden Sie nicht?“
„Aber wenn ich mich über mich selbst amüsiere, bin ich mir auch fremd. Oder glauben Sie wirklich, dass ich das an mir lustig finde, worüber ich mich lustig mache. Das gilt überall: Der Spaß beginnt doch ernsthaft erst da, wo der Spaß eigentlich aufhört.“
„Echt jetzt?“
„Der Preis, den der Scherzbold zahlt, ist hoch. Er wird fast nur noch für voll genommen, wenn er so redet, dass anderen das Lachen im Hals stecken bleibt.“
„Das klingt jetzt aber ganz schön frustriert.“
„Oder es ist der Anlass für den nächsten Kalauer. Das ist doch die Pointe: Der Lieblingsort des Witzes ist die Schwelle, wo nicht mehr so genau zwischen Seriösem und joke, Eigenem und Fremdem, dem Geplanten und dem Überraschenden, Schmerz und Lust unterschieden werden kann. Das überfordert uns. Und damit spielt der Scherz. Also keine Regeln, bitte. Der Rest ist eine Frage des Geschmacks.“
„Das ist mir jetzt zu komisch.“

 

Söldner des Windigen

Antwort an das Beschwerdemanagement, das Beratungsteam und Servicecenter

Sehr geehrter Herr,
vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, mir in – nicht immer schönen  („vollumfänglich“), aber sehr – vielen Worten zu erklären, dass Sie sich für den Konstruktionsfehler, den Ihr Unternehmen zu verantworten hat, nicht zuständig fühlen, schon gar nicht vollumfänglich. Das wäre nicht nötig gewesen. Ich habe es nicht anders erwartet, auch wenn ich vor Ihrem Schreiben noch einen Funken Hoffnung hatte, dass Sie einen Funken Anstand besäßen, für das eigene Versagen einzustehen.
Keiner, mit dem ich bisher aus Ihrem Haus gesprochen habe, war willens, mir schriftlich zu bestätigen, was er mir gesprächsweise, fast flüsternd, am Telefon einräumte: dass meine nach langem musikbeschwingtem Verharren in der digitalen Warteschleife, begleitet von einer mit schnarrender Automatenstimme wiederholt vorgetragenen Bitte um Geduld, geduldig vorgetragene Beschwerde durchaus ihre Berechtigung habe … Puh, jetzt ist der Satz fast so lang geraten wie Ihre Warteschleife. Was, wie durch Sie noch einmal ausführlich belehrt, natürlich nicht bedeutet, dass ich Recht habe. Im Gegenteil muss ich jetzt annehmen, dass sich nach bewährter Manier zum Schaden nun auch der Sport gesellt, von dem sonst immer jovial die Rede ist, wenn es heißt: Nehmen Sie’s sportlich.
Darf ich fragen, wie viele Mitarbeiter, die nichts anderes leisten, als den Schaden von Ihrem Unternehmen fernzuhalten, sich Ihr, mal leicht unsportlich, aber mit herzhafter Ehrlichkeit ausgedrückt, Laden leistet? Es scheint, dass Ihre Abteilung deutlich größer ist als die, in der die Produkte hergestellt werden. Wäre es andersherum, hätten wir wohl nicht miteinander zu tun bekommen, weil alles in schönster Qualität gefertigt nur so vor sich selbstbewusst hinstrahlte wie das vielbemühte Honigkuchenpferd. Was aber auch irgendwie wieder schade gewesen wäre. Denn hätte ich sonst lauter vollendet nette Marketingschreiben bekommen (wenigstens ein kleines Honigkuchenpferd hätten Sie allerdings mitschicken können als Zeichen der unverbrüchlichen Freundschaft zwischen Ihrem Haus und mir als Kunden)?
Ich verstehe ja, dass Sie gelernt haben, Briefe solle man beginnen mit Formeln wie „Ich verstehe ja …“ Und dass Sie ebenfalls geschult sind darin, Briefe zu beenden mit Sätzen wie: „Wir hoffen, Ihnen mit dieser Information geholfen zu haben“. Und wenn ich jetzt antworte: Nein – dann hoffe ich, Ihnen mit dieser Information geholfen zu haben.
Mit Grüßen, deren Freundlichkeit mir nicht in die Schreibfinger will

Eine neue Zeit

„Etwas Unwägbares. Ein Vorzeichen. Eine Illusion. Wie wenn ein Magnet die Eisenspäne losläßt und sie wieder durcheinandergeraten. Wie wenn Fäden aus einem Knäuel herausfallen. Wie wenn ein Zug sich gelockert hat. Wie wenn ein Orchester falsch zu spielen anfängt. Es hätten sich schlechterdings keine Einzelheiten nachweisen lassen, die nicht auch früher möglich gewesen wären, aber alle Verhältnisse hatten sich ein wenig verschoben. Vorstellungen, deren Geltung früher mager gewesen war, wurden dick. Personen ernteten Ruhm, die man früher nicht für voll genommen hätte. Schroffes milderte sich, Getrenntes lief wieder zusammen, Unabhängige zollten dem Zugeständnisse Beifall, der schon gebildete Geschmack erlitt von neuem Unsicherheiten. Die scharfen Grenzen hatten sich allenthalben verwischt, und irgendeine neue, nicht zu beschreibende Fähigkeit, sich zu versippen, hob neue Menschen und Vorstellungen empor. Die waren nicht schlecht, gewiß nicht; nein, es war nur ein wenig zu viel Schlechtes ins Gute gemengt, Irrtum in die Wahrheit, Anpassung in die Bedeutung. Es schien geradezu einen bevorzugten Prozentsatz dieser Mischung zu geben, der in der Welt am weitesten kam; eine kleine, eben ausreichende Beimengung von Surrogat, die das Genie erst genial und das Talent als Hoffnung erscheinen ließ, so wie ein gewisser Zusatz von Feigen- oder Zichorienkaffee nach Ansicht mancher Leute dem Kaffee erst die rechte gehaltvolle Kaffeehaftigkeit verleiht, und mit einemmal waren alle bevorzugten und wichtigen Stellungen des Geistes von solchen Menschen besetzt, und alle Entscheidungen fielen in ihrem Sinne. Man kann nichts dafür verantwortlich machen. Man kann auch nicht sagen, wie alles so geworden ist. Man kann weder gegen Personen noch gegen Ideen oder bestimmte Erscheinungen kämpfen. Es fehlt nicht an Begabung noch an gutem Willen, ja nicht einmal an Charakteren. Es fehlt bloß ebensogut an allem wie an nichts; es ist, als ob sich das Blut oder die Luft verändert hätte, eine geheimnisvolle Krankheit hat den kleinen Ansatz zu Genialem der früheren Zeit verzehrt, aber alles funkelt von Neuheit, und zum Schluß weiß man nicht mehr, ob wirklich die Welt schlechter geworden sei oder man selbst bloß älter. Dann ist endgültig eine neue Zeit gekommen.“*

* Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften Bd. 1, 57f.

Sprechfähigkeit

Eine politische Partei, der die Sprechfähigkeit mit Fug abgesprochen werden kann, hat sich selbst verloren. Nichts als die Kraft des Worts steht dem zur Verfügung, der sein Handlungsmandat erhalten hat, weil er andere überzeugte. Verstummen ist in der Politik, die durch Öffentlichkeit legitimiert ist, keine Option. Gerade dann, wenn es mehr zu erklären gibt als den eigenen Erfolg. Niederlagen sind immer vielstimmig; der Sieg – das ist das Kennzeichen seiner heimlichen Langeweile – muss nicht gedeutet werden.

Ideen messen

Jede Idee hat eine eigene Größe. Sie lässt sich berechnen über das Maß der Entschlossenheit, das aufgebracht werden muss, um sie zu realisieren.

Rücktritt

Eine alte Weisheit aus den Zeiten, da Männer noch Kopfbedeckungen trugen:
Man kann seinen Hut auch nehmen, ohne ihn gleich in den Ring werfen zu müssen.

Nimm‘s persönlich

Sieg und Niederlage sind die beiden sensiblen Momente im Leben, in denen Menschen spüren, wie fragil die Trennung zwischen Person und Sache ist. Doch auch da gilt: Ich kann nur persönlich nehmen, was nicht von vornherein bloß persönlich ist.

Die Selbstverständlichkeiten der Demokratie …

… die sich nicht von selbst verstehen:
1. Wählen ist abwählen – auch wenn am Ende die neue Regierung nicht wie ausgewechselt arbeitet.
2. Man muss sich entscheiden zwischen Freiheit und Gleichheit. Beides impliziert Ungerechtigkeiten.
3. Repräsentation bedeutet nicht Delegation. Der Souverän ist das Volk, nicht „die da oben“. Und nicht nur am Wahltag.
4. Bürgerliche Mitte heißt nicht: durchschnittlich. Politisch links steht jeder, der etwas sinnvoll bewegen will. In der politisch rechten Ecke bewegen sich jene, die stehengeblieben sind.
5. Wer nicht wählen kann, weil er sich nicht vertreten fühlt, sollte sich beim nächsten Mal selbst zur Wahl stellen.
6. Die Stimme abzugeben, meint nicht, sie zu verlieren.
7. Die Demokratie lebt von der Anerkennung von Regeln, die zu akzeptieren sie nicht erzwingen kann. Man nennt das Kultur, politische Kultur. Wenn es ihr um etwas immer gehen sollte, dann diese im Letzten nicht zu beschädigen.

Das kleinere Übel

Jede Wahl lehrt den Abschied von Idealen. Weil nicht zur Entscheidung steht, was man für die beste Alternative hält, wird zum Kriterium der Stimmabgabe das kleinere Übel. So verdichtet die Demokratie den Zwang zu handeln im Verzicht auf das Maximum dessen, was in der Vorstellung erreicht werden könnte. Schon die attische Staatsform, nach den Reformen des Kleisthenes im fünften Jahrhundert vor Christus, reduzierte den Bürgerwillen auf die Negation der Verbannung: Auf den Tonscherben stand der Name dessen, der die Polis für zehn Jahre zu verlassen hatte. Im Scherbengericht bewilligte sich die frühe Volkssouveränität einen Augenblick der politischen Paradoxie; aus Furcht vor der Tyrannei wurde der Erwählte ausgeschlossen, das beste Talent vertrieben, ohne allerdings so garantieren zu können, dass die zweitbeste Lösung die bessere ist. Nie geht es in der Demokratie um Alles oder Nichts, auch wenn Wahlkämpfer das uns weismachen wollen, sondern immer nur um Mehr oder Weniger. Das Absolute ist kein Gegenstand der Politik, weder in der Form des Moralischen, des Apokalyptischen und Historischen, noch in der des Religiösen oder Ideologischen. Im Grunde stellt sich die ideale Partei dar wie eine Plattform, auf der sich unterschiedliche Positionen streitbar präsentieren können, weil es einen belastbaren Rahmen gibt, in dem dieser Konflikt um Lösungen ringt. So gesehen wäre eine Partei die pragmatische Gestalt der Vernunft.

Große Ansprüche

Nicht selten belohnt das Leben den, der ihm mit hohen Ansprüchen begegnet. Das steigert nicht nur die Unzufriedenheit mit dem üblich Gebotenen und verlängert eine Suche manchmal ungebührlich; die Beglückung, gefunden zu haben, ist indes auch größer und wird angereichert mit der Erfahrung, wo künftig besser gar nicht erst geforscht werden muss, weil es nicht lohnt. Besonders in der Auswahl der Menschen, die zum eigenen Umkreis zählen, kann man nicht genau genug aufs Niveau achten. Ja, es gibt ein gewisses Gespür, dass längeres Warten seine Mühe wert war: das Gefühl, den anderen schon gekannt zu haben, bevor man ihm begegnet ist.